Steve Ballmer: Windows 7 Nachfolger wird riskantestes Produkt

Es gibt erste Aussagen zu Windows 8 von Microsoft CEO Steve Ballmer höchstpersönlich: Auf der Gartner Symposium 2010 in Orlando wurde er von einem Journalisten gefragt, welches Microsoft-Produkt er als das „riskanteste“ der nächsten Zeit ansehe. Ballmers Antwort kam schnell und ohne große Überlegung: Windows 8!

Schon als im April diesen Jahres die ersten Informationen durchsickerten, wurde schnell klar, dass Microsoft mit dem Windows 7 Nachfolger einen anderen Kurs fahren muss. Das Internet rückt in den Mittelpunkt und auch ein Betriebssystem muss sich darauf einstellen. Die klassische Windows-Entwicklung wird einen Bruch erfahren.

Das ausgerechnet der Geschäftsführer nun zu gibt, dass er die Entwicklung von Windows 8 kritisch sieht, verwundert mich. Ist man es doch von ihm und seinem Namensvetter-CEO gewohnt, die eigenen Produkten nur in höchsten Tönen zu loben, erscheint Ballmer durch diese Ehrlichkeit ein bisschen sympathischer.

11 Kommentare zu Steve Ballmer: Windows 7 Nachfolger wird riskantestes Produkt

  1. Naja, wenn der Geschäftsführer das schon sagt, wird es wohl stimmen … sollte Windows 8 wohl auf alte Wurzeln zurückgreifen, damit es kein Fiasko wird. Hoffe Windows 8 bleibt schlicht und einfach.

  2. Was muß denn ein Büro PC noch alle können ? Ich brauche nach wie vor nur mein Word :D und Excel…
    Unterschied zwischen Office 97 und Office 2010 ?? Hab ich nicht bemerkt. da ich ja sowieso nur Listen erstelle… Also wozu das ganze ??
    Warum kommen nicht Wöchentlich neue PCs mit neuen Betriebssystemen auf den Markt ? Dann würde sich endlich NIEMAND mehr auskennen oder an etwas gewöhnen dürfen…
    XP = Haltbar siehe Deckel
    Windows 7 = Nach dem öffnen innerhalb 1-2 Tagen verbrauchen :D

    So ungefähr :D :D

  3. wenn jeder so denken würde und nichts neues entwickeln, und ist zufrieden mit dem was man hat. würden wir heute immer och mamuts mit einem speer jagen

  4. Was wäre für Windows 8 sinnvoll?

    1.) der Umstieg auf 64bit,

    2.) volle USB3-Unterstützung und

    3.) die Integration des BIOS-Nachfolgers

    Damit hätte alle genug zu tun, diese positiven Änderungen zu verdauen.

    Microsoft scheint da aber nach Medienberichten auf ein Zwangs-Cloud umsteigen zu wollen. Das heißt, jeder Windows8-Benutzer muss seine privaten Daten auf einen Microsoft-Server ablegen und zahlt dafür Abo-Gebühren. Das kann nur ein Flop werden. Klar warum Ballmer Microsoft-Aktien verkauft hat.

  5. Also ich bleibe bei meinem XP.
    Hinsichtlich der Clouds von MS denke ich so wie Andreas.
    Was die gleich weiterentwickeln könnten wäre nicht 64bit sondern gleich auf die nächste Stufe gehen und die Allgemeinen USB, Card- Geschwindigkeiten verbessern, sonst habe wir in 4j das gleiche wie heute.

  6. Hi,

    > Das ausgerechnet der Geschäftsführer nun zu gibt, dass er die Entwicklung von Windows 8 kritisch
    > sieht, verwundert mich.

    Im Grunde ist diese Sichtweise ganz klar und auch verständlich. Mit Windows XP arbeiten im beruflichen Alltag sehr viele. Es galt und gilt noch immer als zuverlässig. Von Windows Vista war niemand begeistert. Mit Windows 7 ist von Microsoft ein Betriebssystem herausgekommen, welches des Vertrauen in Windows doch wieder etwas zurückgewinnen konnte. Selbst viele Skeptiker haben eine brauchbare Meinung zu Windows 7. Das, was sich Microsoft mit Windows 7 wieder aufgebaut hat, kann natürlich mit Windows 8 wieder zerstört werden. Ich persönlich arbeite ebenfalls mit Windows 7 und muss sagen, im Moment brauche ich kein neues Betriebssystem. Ich denke, es wird relativ schwierig werden für Windows 8. Es werden extrem hohe Erwartungshaltungen an diesen Nachfolgen von Windows 7 gestellt. Wenn Windows 8 wieder aus Zeitgründen zu schnell auf den Markt kommt, könnte dies das Ansehen, was Microsoft mit Windows 7 wieder etwas gewonnen hat, ziemlich beschädigen. Ich finde, jetzt wo Windows 7 da ist und einige Nutzer hat, lieber Windows 7 stabil halten und verbessern und lieber etwas mehr Zeit in Windows 8 investieren.

    Gruß,
    phoenix

  7. Ich muss mich ganz phoenix seiner meinung anschlissen

    Wenn Windows 8 identisch ist mit Windows 7 und immer noch auf einen 64 bit system bleibt dann sieht es Schwartz aus für Microsoft aus weil im Jahre 2012 muss es ein Betribssystem meine meinung nach sein das so gut und rasend schnell ist das es schlag zeilen wie WINDOWS XP macht ich meine wenn Bill Gates (Mr. Microsoft) zu Microsoft zurück keren würde und da das Windows 8 mit programiert wird es zu 100 % das beste udn schnellste mit den meisten umsatz erzielte betribssystem der Welt

    Es müste auch mal ein neuer MSN Explorer erscheinen wo man seine Mails und was auch immer im überblick hat

    MIT FREUNDLICHEN GRÜßEN

    Namo Bozz

  8. Wenn Windows 8 immer noch auf 64 Bit… Hallo???
    Für 128 Bit fehlt jegliche Begründung. Die 64 Bit sind einzig und alleine wegen des größeren adressierbaren Speicherbereichs entstanden. Ansonsten haben 64-Bit keine wirklichen Geschwindigkeitsvorteile geschaffen.

    Und da ich kaum einen Rechner kenne, der wirklich 64-Bit komplett bedarf um mehrere Milliarden Terrabyte Speicher zu adressieren, wäre ein Umstieg auf 128 Bit vollkommener Schwachsinn. Mal abgesehen davon gibt es keine 128-Bit-Prozessoren. Damit ist das Thema nun hoffentlich Geschichte.

    Jedoch muss ich sagen, dass Windows 8 definitiv nicht mehr als 32-Bit-System auf den Markt kommen dürfte. Denn durch diese 2-Gleisigkeit passiert mancher Fehler der eigentlich nicht passieren darf. Außerdem werden dann die Hersteller dazu gezwungen, endlich auf 64-Bit umzusteigen. Denn wie viele Programme laufen unter Windows nicht korrekt, weil sie nicht für Windows im 64-Bit-Format geschrieben wurden?

    Es sind eindeutig zuviele.

    Und es gibt auch immer noch Hersteller von Geräten, die keine 64-Bit-Treiber beilegen. Und das gehört echt abgeschafft.

  9. Mal was zu „Ich bins“
    wer sein Rechner nur für Word und Exeltabellen braucht , Sollte wieder seine Alt gewehte Schreibmaschine raus holen,
    Mal im erst wir wollen alle das die Programme gut laufen und spiele die Realistisch dargestellt werden (3D Animation, zeit echt u.s.w )
    dazu gehört auch ein Aktuelles Betriebssystem was das möglich macht ,da sich die Technologie sich rasant entwickelt sollte auch sich das Betriebssystem mit entwickeln
    Ich bin froh das ich nicht mehr XP benutze , weil die ganze Installation von Treiber z.B größten Teil weg fallen
    Ich könnte noch mehr von mir Lassen warum es Sinn macht das sich die Betriebssysteme mit entwickeln sollten !!!
    Lg
    Ede

  10. @SunnyMarx:
    Wieso sollten Softwarehersteller dadurch gewungen werden, ihre Software ausschließlich für 64-bit Systeme anzubieten, wenn es Win 8 nicht mehr als 32-bit-Variante gibt?

    Erstens muss Software auch künftig für 32-bit-Systeme kompatibel sein, da es auch in Zukunft noch ältere Windowsversionen geben wird (z. B. Win XP, Win 7-32bit…).

    Zweites läuft auch 32-bit-Software auf einem 64-bit-System häufig ohne Probleme.

    Kann jemand sagen, wieso man überhaupt 64-bit-Software (außer BS) braucht. Ist die Adressierung nicht Aufgabe des Betriebssystems? Welche Geschwindigkeitsvorteile entstehen durch bessere Adressierung? Habe ich auch schon gelesen, aber nicht warum. Dass ein größerer Arbeitsspeicher-Speicher möglich ist, ist klar.

  11. Stevie Wonder // 9. Januar 2011 um 21:28 // Antworten

    Nun, viele Programme, die man einmal gekauft hat, laufen auf 32bit. Wenn ich jetzt auch einen 64 bit Computer habe (AMD x86-64 kompatibel mit 32bit), würde ich mich fragen, wieviel Durcheinander es dann gibt (weil ich meine alten 32bit Programme brauche und es sie nicht in 64bit gibt oder ich sie nicht nochmal kaufen wollen würde). Und auch fragen würde ich mich, ob denn wirklich mit dem 64bit ein Vorteil sich ergibt. Wenn also WIN 8 64 bit basiert ist, aber gleichwohl 32 bit Programme betrieben werden können ohne dass deshalb das ganze OS auf 32 runter geschraubt wird, dann ist das für mich schon ein Grund.
    Es sei denn, 64 Bit für Dienste und OS-System hauen im Endeffekt nicht viel raus.

    Jedenfalls, man muss wohl bedenken, dass man nicht alles neu kaufen kann, und alte Geräte egal welcher Art (intern/extern) noch funzen sollten. Als oberste Priorität, danach kommt die Geschwindigkeit und EFFIZIENZ.
    Motto: Ich rase auch lieber mit einem Bio-Porsche rum, als mit einer Dreckschleuder. Was heissen soll: auf den RAM-Arbeitsspeicher BEZOGEN. Ökonomisch hat auch was damit zu tun, dass so wenig Ressourcen wie nötig verbraucht werden. RAM ist zwar nur relativ statisch, weil man es erweitern kann, aber trotzdem. Wenn schon ein System damit anfängt, darauf keine Rücksicht zu nehmen, wird es am Ende immer zum Gigaverschlingenden Monster.
    Freilich, wenn mehr gebraucht und erwünscht wird, dann kann die Beanspruchung des Rams ja auch grösser werden. XP kann man zum Laufen bringen inkl. einfacheren Multitasking auf 196 MB RAM (selbst ausprobiert).
    Besser sind aber 256 oder 512 MB für XP, damit etwas Luft bleibt,
    jedenfalls zeigt XP was geht und jedes neue OS müsste eigentlich da noch heranreichen können, sofern man es eben gerade für das nötigste einrichtet. Gerade diese Einrichtung (zB via Profile) müsste besser funktionieren. Simpel, einfach, wären drei Einstellungen hinsichtlich des Verhältnisses Performance-Design (Design nimmt wie bekannt Performance weg).
    Und jede dieser Einstellung könnte man im Design dennoch anpassen. Und es darf nicht der Eindruck entstehen, dass man auf etwas verzichten würde, wenn man zB auf weniger Design setzt. Jede dieser Ebenen muss gleichermaßen zufrieden stellen.
    So einfache Sachen erwarte ich, (als Innovation) und nicht, ob es nun Multitouch drauf hat. Das sind Pimperlitzken, an denen man nebenbei forschen und entwickeln sollte, aber nicht um es als Hauptgrund der Forschung zu machen….

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