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Windows 8 und ARM-Systeme

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Bereits Anfang des Jahres hatte Microsoft auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas angekündigt, Windows 8 auch auf ARM-Systeme portieren zu wollen. ARM-Chips vom britischen Hersteller ARM Limited kommen auf Smartphones und Tablets zum Einsatz. Damit will Microsoft auch bei System-on-Chip-Lösungen (SoC) mitmischen.

Bisher war Intel Exklusivpartner von Microsoft, alle Windows-Computer waren mit Chips mit der x86-Architektur ausgestattet. Auf dem Intel Investor Meeting 2011 im kalifornischen Santa Clara machte Intel nun öffentlich Stimmung gegen die Pläne von Microsoft. Intels Software-Chefin Renée James ist der Ansicht, dass ältere Software, die für die x86-Architektur geschrieben wurde, auf Plattformen mit ARM-Chips gar nicht funktionieren wird.

Wie James erklärte, arbeitet Microsoft an verschiedenen Versionen von Windows 8. Davon sollen vier auch auf Computern mit ARM-Chips laufen. Wer hingegen einen PC mit Windows 8 und Intel Chip einsetzt, wird auch problemlos weiterhin ältere Software verwenden können.

Microsoft reagierte nun auf die Anschuldigungen aus Santa Clara und dementierte Renée James‘ Aussage als unpräzise und missverständlich. Auch auf ARM-Plattformen seien Standard-Anwendungen wie Microsoft Office durchaus funktionsfähig.

Wer nun tatsächlich Recht hat, Intel oder Microsoft, ist noch nicht ganz klar, es kursieren die unterschiedlichsten Meinungen dazu. Einerseits ist Intels Angst, den Großkunden Microsoft zu verlieren bzw. hier große Einbußen hinnehmen zu müssen verständlich. Andererseits könnte Renée James auch durchaus richtig liegen.

 

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Windows 8 kommt mit neuem Task Manager

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Eine der Neuerungen, die Windows 8 mit sich bringen soll, ist ein überarbeiteter Task Manager. Wie man auf verschiedenen Bildern, die im Netz aufgetaucht sind erkennen kann, wird der Task Manager eine vereinfachte Oberfläche haben.

Der überarbeitete Task Manager zeigt unter anderem die laufenden Prozesse und die CPU-Auslastung an. Was soll daran neu sein? Werden sich viele jetzt fragen. Der Task Manager an sich ist nicht neu, auch inhaltlich nicht. Neu ist lediglich die übersichtlichere Darstellung, die es wohl auch weniger versierten Nutzern erleichtern soll, mit den angezeigten Informationen etwas anzufangen und nicht den Überblick zu verlieren. Denn für die mangelnde Transparenz beim Task Manager war Microsofts Betriebssystem Windows oft kritisiert worden.

Und ein leichter, übersichtlicher Task Manager passt zu dem, was bisher über Windows 8 durchgesickert ist: Alles soll übersichtlicher, einfacher und besser zu handhaben werden.

Der neue Task Manager sortiert Anwendungen nach Kategorien. So fällt die endlos lange Liste laufender Prozesse weg und man kann relativ schnell und unkompliziert eine laufende Anwendung mit einem Klick auf das Kreuzchen schließen. Da Windows 8 ja auch auf mobilen Endgeräten laufen soll, ist das sicherlich eine praktische Funktion. Denn gerade hier ist es von Vorteil, wenn der Nutzer laufenden Anwendungen schnell schließen kann, wenn sie zu viele Ressourcen verbrauchen und das System verlangsamen. Dementsprechend ist auch das Layout angepasst, sodass es sich der neue Task Manager auch auf Geräten mit Touchscreen gut bedienen lässt.

Einen neuen Namen bekommt der Task Manager auch: Modern Task Manager – nicht besonders einfallsreich, aber zumindest ist so der Wiedererkennungswert recht hoch. Wie es scheint, funktioniert der Modern Task Manager bisher noch nicht, denn laufende Prozesse laufen nach dem Schließen einfach weiter. Aber Windows 8 befindet sich ja auch noch nicht einmal in der Beta-Phase, es ist also durchaus noch etwas Zeit, um auch den Task Manager zum Laufen zu bringen.

Bildquelle: MyDigitalLife

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Schlag auf Schlag: Windows 8 Milestone 3 im Netz

Microsoft Windows

Dass es so schnell geht, damit hätte wohl keiner gerechnet! Erst vor wenigen Tagen haben wir darüber berichtet, dass der Milestone 2 von Windows 8 in den Tauschbörsen des WWW aufgetaucht ist, jetzt findet man auch schon den Milestone 3 zum Download.

Dass es sich dabei tatsächlich um den Milestone 3 von Windows 8 handelt, kann man an der Buildnummer 6.2.7959 erkennen. Der nächste Entwicklungsschritt nach dem Milestone 3 ist die Beta-Version, da wird es dann schon richtig ernst. Der Download ist 3 GB groß und stammt vom 7. März 2011.

Veröffentlicht wurde der Leak von Windows 8 im BetaArchive-Forum. Die dort zu sehenden Screenshots zeigen, dass die geleakte Version die 64-Bit-Variante von Windows 8 ist. Unter VMware funktioniert die Installation wohl nicht.

Großartige Neuheiten was die Funktionen von Windows 8 anbelangt, gibt es (leider) nicht. Eine der wenigen ist die Aktivierung von Full DWM, womit transparente Flächen ohne Unschärfe-Effekt darsgestellt werden. Allerdings sollen mit den entsprechenden „Hilfsmitteln“ bereits im Milestone 2 viele der noch versteckten Funktionen freigeschaltet werden können. Beispielsweise haben sich ein paar findige Entwickler daran gemacht und ein Tweaker-Tool programmiert, mit dem sich die versteckten Funktionen von Windows 8 freischalten lassen.

Wie erste Nutzer berichten, ist der Milestone 3 von Windows 8 noch sehr fehlerhalt und läuft recht instabil. Bleibt zu hoffen, dass Microsoft es schafft, bis zur Beta-Phase und vor allem bis zur Veröffentlichung diese Fehler zu beheben und das System zu stabilisieren.

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Windows 8: Erster Blick auf Build 7850

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Auch wenn man bei Microsoft versucht, so viel wie möglich über Windows 8 geheim zu halten, ist doch eine Vorabversion, Build 7850, durchgesickert und in einschlägigen Tauschbörsen im Netz verfügbar.  Es handelt sich dabei zwar noch um einen Teil von Milestone 1, also eine schon etwas ältere Version, um einen ersten Eindruck von Windows 8 zu bekommen reicht es aber dennoch.

Die Testversion läuft noch unter dem Branding „Windows 7 Enterprise Version“ und es gibt durchaus diverse Ähnlichkeiten zur Vorgängerversion. So dauert beispielsweise das Setup vergleichbar lang. Und auch der Login Screen weist noch Ähnlichkeit mit dem von Windows 7 auf, obwohl schon seit geraumer Zeit Bilder eines neuen Login Screens im Internet zu finden sind.

Änderungen gibt es aber nach dem Hochfahren und Anmelden in der Taskleiste zu sehen. Während bisher die Uhr das ganz rechte Element ist, findet sich bei Windows 8 noch ein Nutzerbild rechts neben der Uhr. Klickt man darauf, kann man die Einstellungen und das Aussehen der Nutzeroberfläche verändern, den Nutzer wechseln, sich ausloggen oder dem PC sperren kann.

Wie es aussieht, wird Windows 8 wohl auch einen neuen Taskmanager bekommen. Er zeigt Anwendungen, Hintergrundprozesse und systemkritische Programme kategorisiert in einer erweiterbaren Liste an. Überarbeitet wird wohl auch die Datenträgerbereinigung unter Windows 8. So gibt es eine neue Funktion, mit der man alle Dateien, Videos, Musik und Bilder filtern und anzeigen lassen kann, die eine Größe von 100 MB überschreiten.

Darüber hinaus gibt es unter Windows 8 voraussichtlich die Möglichkeit, das Betriebssystem von einem externen Laufwerk wie einem USB-Stick oder einer externen Festplatte zu starten – wir berichteten. Auch über die von der Office-Suite bekannte Ribbon-Oberfläche, die vermutlich der Explorer bekommen wird, gab es hier schon zu lesen.

Natürlich handelt es sich bei Build 7850 um eine sehr frühe Version, die bis zum offiziellen Start noch viele Änderungen erfahren kann (und sicher auch wird). Darum ist es gut möglich, dass das eine oder andere Feature wieder verworfen wird.

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Windows 8: Start vom USB-Stick?

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Mit der in der letzten Woche geleakten Windows 8-Version werden nach und nach immer neue Features und Besonderheiten entdeckt. So hat Tom Warren von winrumours.com nun herausgefunden, dass Windows 8 sich wohl auch von einem USB-Stick aus starten lässt.

Demnach bekommt Windows 8 eine neue Funktion mit dem Namen „Portable Workspace Creator“. Damit lässt sich Windows 8 auf einem Speicherstick oder einer externen Festplatte speichern und von diesem Datenträger aus an jedem beliebigen Rechner starten – ganz ohne Installation. Anscheinend wird bei dieser Kopie der gesamte Desktop inklusive der dort abgelegten Dokumente mitgespeichert. Man könnte also beispielsweise wenn der PC nicht mehr hochfährt über Windows 8 auf dem USB-Stick auf Fehlersuche gehen.

Allerdings gibt es bereits jetzt Gerüchte darum, dass diese Funktion nur in der Enterprise-Version enthalten sein wird. Damit werden dann vor allem Administratoren, die damit bestehende Probleme auf einem PC suchen und beheben können oder auch Business-Kunden, die viel unterwegs sind, angesprochen.

Voraussetzungen dafür, dass man Windows 8 auf einem portablen Laufwerk speichern kann ist zum einen solches Laufwerk mit mindestens 16 GB freiem Speicher. Außerdem muss man Zugriff auf die Installationsdateien von Windows haben. Bislang ist noch nicht durchgesickert, wie viele Kopien man so anfertigen kann und was Microsoft dafür tut, um Missbrauch zu vermeiden.

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Windows 8 geleakt

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Eine erste Version von Windows 8 ist im Internet aufgetaucht. Dabei handelt es sich wohl um eine aktuelle Entwickler-Version, den Milestone 1. Es ist eine sehr frühe Alpha-Version vom 22. September 2010, sie hat die Build-Nummer 6.1.7850.0. Neuere Versionen beginnen bereits mit der 6.2 und weisen größere Unterschiede zu Windows 7 auf, das auch mit der 6.1 beginnt.

Noch ist unklar, wie diese Version ins Internet gelangt ist, anscheinend wurde sie auf einem privaten FTP-Server hochgeladen. Microsoft hat Berichten zufolge kaum Schutzvorkehrungen getroffen, um etwas Derartiges zu verhindern. Allerdings arbeitet man in Redmond aktuell wohl auch schon am Milestone 3. Außerdem unterscheidet sich das geleakte Windows 8 optisch kaum von Windows 7 und es enthält wohl auch kaum eine der Funktionen, über die in den letzten Tagen und Wochen schon so viel berichtet wurde.

Gerüchten zufolge gibt es mehrere Schutzmechanismen bei Windows 8, die viele Funktionen nur freischalten, wenn eine Verbindung zu einem Microsoft-Server besteht. Außerdem benötigt man einen Lizenzschlüssel, der von Microsoft jedoch nur an einige wenige Entwickler herausgegeben wird. Damit dürfte es schwer werden, Milestone 2 und 3 von Windows 8 zu leaken. Die geleakte Version vom Milestone 1 gibt es bislang nur in der 32-Bit-Version. Wie verschiedene Quellen berichten, dauert die Installation lediglich zehn Minuten – zwei Neustarts bereits mit eingerechnet. Damit ist die Neuinstallation von Windows 8 deutlich schneller als noch bei Windows 7.

Einen offiziellen Starttermin von Windows 8 gibt es noch nicht, es wird jedoch auch nicht vor Herbst 2012 damit gerechnet. Allerdings ist es durchaus möglich und wahrscheinlich, dass eine Beta-Version von bereits im Herbst 2011 veröffentlicht wird.

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Microsoft mit eigenem App Store für Windows 8

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Ob es sich um den iTunes Store von Apple handelt, den Android Market von Google oder Amazons neuen App Store – App Stores sind beliebt. Seit Anfang des Jahres gibt es auch einen App Store für Mac OS X sowie das AppUp Center von Intel für Windows – der neueste Trend geht also zum App Store nicht nur für Smartphones und Tablets, sondern auch für Computer. Auf diesen Zug will wohl auch Microsoft aufspringen und hat für Windows 8 sowie für Windows Phone 8 einen eigenen App Store in Planung.

Gerüchten zufolge soll Windows 8 einen integrierten App Store enthalten, über den die Microsoft-Programme sowie Programme externer Entwickler heruntergeladen werden können. Ersten Screenshots zufolge ähnelt der Windows App Store rein optisch dem Windows Explorer. Die Apps sind mit Namen, Kategorie und Entwickler aufgeführt, sodass sich auf den ersten Blick erkennen lässt, ob eine Anwendung aus dem Hause Microsoft stammt oder von einem anderen Entwickler. Noch ist die Echtheit der Bilder nicht bestätigt, darum ist auch ungewiss, ob es diesen Windows App Store tatsächlich geben wird.

Streit um den Begriff “App Store”

Auch über den Namen kann man spekulieren. Microsoft streitet derzeit noch mit Apple um den Namen App Store. Laut Apple kommt der Begriff „App“ von „Apple“ und kann damit markenrechtlich geschützt werden. Microsoft sieht das Wort „App“ abgeleitet von „Application“, was zu weit gefasst wäre, um einen Markenschutz zu bekommen. Fraglich ist also momentan nicht nur, ob es den Windows App Store tatsächlich geben wird, sondern auch, ob Microsoft mit dem Namen durchkommen wird.

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Microsoft macht Adobe Konkurrenz: Windows 8 soll PDF-Reader bekommen

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Adobe wird vermutlich nicht sonderlich glücklich sein über das Gerücht, das dieser Tage über Windows 8 laut wurde: Wie verschiedene Quellen berichten, soll die neueste Version des Microsoft-Betriebssystems einen PDF-Reader enthalten.

Das „Modern Reader“ genannte Tool soll schon ab Werk auf PCs mit Windows 8 enthalten sein und ähnliche Funktionen bieten wie der Adobe Reader. Der Adobe Reader ist zwar kostenlos erhältlich, muss aber vom Nutzer extra heruntergeladen und installiert werden.

Berichten zufolge kann man mit dem Modern Reader von Microsoft durch PDF-Dokumente blättern, kann in diese Dokumente hineinzoomen und mit einem Klick auf eine Schaltfläche zum Ausgangspunkt zurückspringen. Die meisten Nutzer benötigen gar nicht mehr als diese Grundfunktionen. Für sie würde ein Adobe Reader damit überflüssig, wenn Microsoft den Modern Reader wirklich in Windows 8 integriert, zumal der Adobe Reader immer wieder Probleme mit Sicherheitslücken hat. (Wobei natürlich noch nicht gesagt ist, dass dies beim Modern Reader tatsächlich anders wäre.)

Noch ist nicht bekannt, welche Formate der Modern Reader unterstützen wird. Neben PDFs könnten das auch XPS-Dateien sein. XPS ist ein Dateiformat, das von Microsoft entwickelt wurde und ähnliche Angaben zum Layout und den Druckeigenschaften eines Dokuments enthält wie auch eine PDF-Datei.