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Diese Apps sollte man lieber löschen

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Von Google wurden 15 Apps aus dem eigenen Play Store entfernt. Nachdem ein IT Sicherheitsunternehmen darauf hingewiesen hat, dass es hier Sicherheitslücken gibt, wurde man sofort aktiv. Doch der Löschvorgang fand – so die Experten – zu spät statt. Sie gehen nämlich davon aus, dass die Apps noch auf unzähligen Geräten zu finden sind.

Wer eine der unten angeführten Apps auf seinem Smartphone findet, sollte sie also gleich löschen. Und zudem noch einen Blick auf seine anderen Anwendungen werfen. Denn auch wenn es keine expliziten Sicherheitswarnungen gibt, so sind einige Apps doch besser im virtuellen Mülleimer aufgehoben.

In erster Linie handelt es sich fast immer nur um Beauty-Apps

Bei QR Codes handelt es sich um eine sehr bequeme Erfindung. Man kann sich schnell und einfach durch das Netz navigieren lassen – aber auch nur dann, wenn man die dafür passende App auf seinem Gerät hat. SophosLabs, ein IT Unternehmen, hat nun festgestellt, dass es 15 Apps gibt, die nicht nur mit Werbung verseucht waren, sondern kaum deinstalliert werden konnten.

Google hat umgehend reagiert und die Apps aus dem Store genommen, jedoch sind sich die Experten sicher, dass die Anwendungen noch auf zahlreichen Geräten sind. Vor allem auch, weil nach der Deinstallation nicht automatisch auch die App vom Gerät sein muss. So gab es einige Tests, die ergaben, dass nur das Symbol der App vom Bildschirm verschwunden war – im Hintergrund wurden aber weiterhin die Daten abgezapft.

Neben QR Code-Apps gibt es auch Fotobearbeitungsprogramme, die mit Vorsicht zu genießen sind – oder besser gesagt, lieber gleich vom Smartphone gelöscht werden sollten.

Die Experten von SophosLabs haben für die nachstehenden Apps eine Warnung ausgesprochen: Auto Cut Out, Auto Cut Out 2019, Auto Cut Out Pro, Backgrund Cut Out (einmal von Hartemore, einmal von Richard Media Studio), Find your Phone, Generate Elves, Image Magic, Image Processing, Photo Background, QR Artifact, Read QR Code, Saveexpenses sowie Scavenger.

Erster Hinweis: Werbeschaltungen

In der Regel sind es fast immer nur Beauty- wie Selfie-Cams oder bestimmte Kamera-Apps, die in die Kategorie „Spionage App“ fallen. Doch was ist der erste Hinweis? Derartige Apps sind mit Werbung verseucht. Ein weiterer Punkt, der mitunter die Alarmglocken aktivieren sollte: Die Apps greifen auf die Kamera zu – und das, ohne die Erlaubnis vom Nutzer eingeholt zu haben. Das bedeutet, man muss somit davon ausgehen, dass man bereits mehrfach heimlich gefilmt worden ist.

Natürlich gibt es auch Apps, die Berechtigungen anfordern, die aber bei genauerer Betrachtung gar nicht benötigt werden.

Auch wenn Google in regelmäßigen Abständen den hauseigenen Store säubert, so muss man als Nutzer dennoch vorsichtig bleiben. Das heißt: Keine Apps von nichtbekannten Herstellern installieren, die in weiterer Folge noch kostenfrei angeboten werden. Wer dennoch an der App interessiert ist, der sollte sich im Internet auf die Suche nach Test- wie Erfahrungsberichten machen. Denn oftmals gibt es hier schon Warnungen, dass diese oder jene App nicht runtergeladen bzw. installiert werden soll.

Stellt man fest, dass sich eine sogenannte Spionage App auf dem Smartphone befindet, so sollte diese dann aber unverzüglich deinstalliert werden.

Wofür benötigt man eine Taschenlampen-App oder die Wetter-App eine E-Mail-Adresse?

Zu hinterfragen sind auch Apps für Taschenlampen. Schlussendlich gibt es heute wohl kein Smartphone mehr, das nicht mit einer Taschenlampe ausgestattet ist. Somit ist es nicht nachvollziehbar, warum hier eine zusätzliche App benötigt wird. Also Taschenlampen-Apps sollten, sofern das Smartphone mit einer eigenen Taschenlampe ausgestattet ist, ebenfalls gelöscht werden.

Wetter-Apps sind ebenfalls mit Vorsicht zu genießen. Vor allem dann, wenn die App nicht nur auf den Standort zugreift, sondern auch persönliche Daten des Nutzers benötigt – so etwa seine E-Mail-Adresse. Um das Wetter vorherzusagen, ist keine E-Mail-Adresse erforderlich.


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