PC: Stromverbrauch messen – so wird’s gemacht

Nachdem sich der Computer in den Haushalten etablieren konnte, ist natürlich auch der Stromverbrauch gestiegen. Denn die PCs werden immer leistungsstärker und benötigen daher immer mehr Energie. Zudem laufen viele Rechner auch dann, obwohl sie gar nicht aktiv benutzt werden.

Ein Computer, der pro Tag vier Stunden aktiv mit Strom versorgt wird, verursacht jährliche Stromkosten von um die 200 Euro. Um genau in Erfahrung zu bringen, wie hoch die Kosten tatsächlich sind, die durch den PC verursacht werden, ist es ratsam, einfach den Stromverbrauch direkt zu messen.

Wie misst man den Stromverbrauch?

Damit der jährliche Stromverbrauch des Geräts berechnet werden kann, ist es erforderlich, einmal zu wissen, wie viel Strom überhaupt verbraucht wird. Für den Messvorgang kann ein Energiekostenmessgerät an die Steckdose angehängt werden. Ein derartiges Messgerät kostet im Baumarktum die 10 Euro. Je günstiger das Gerät ist, desto ungenauer werden aber die Ergebnisse – das heißt, hier besteht eine Abweichung von um die 10 Prozent. Um ganz genaue Messergebnisse zu erzielen, kann beimStromanbieter nachfragen, ob dieser ein derartiges Messgerät zur Verfügung stellen kann.


Um das tatsächliche Nutzungsverhalten so genau wie möglich abbilden zu können, ist es wichtig, den Messzeitraum auf mindestens vier Wochen anzulegen. So kann in weiterer Folge eine realistische durchschnittliche Nutzungsdauer errechnet werden, wie lange pro Tag der Rechner in Betriebist. Um die im Jahr entstehenden Stromkosten zu berechnen, ist nachfolgende Formel zu wählen: Nh (Nutzungszeit in Stunden) x Wh (Stromverbrauch in Watt pro Stunde) x 365 x 0,001 x P (Strompreis/kWh in Euro).

Auf den Stand by-Modus achten!

Nicht nur der PC verbraucht viel Strom – auch natürlich die anderen imHaushalt zu findenden Elektrogeräte, die im Stand by-Modus laufen. Das heißt, der Computer sollte direkt von der Stromversorgung getrennt werden. Denn auch im Stand by-Modus wird Strom bezogen. Zudem geht es auch um die persönlichen Einstellungen, die direkt in den Windows-Systemeinstellungen vorgenommen werden können. So kann man hier einstellen, wann sich der Bildschirm bei Nichtbenutzung abschaltet oder abwelchem Zeitpunkt der PC in den Energiesparmodus versetzt wird. Somit kann schon Strom gespart werden, obwohl der Rechner läuft.

Ein weiterer Punkt, der für sich selbst geklärt werden muss, handelt von der Hardware. Wie stark muss die verwendete Hardware tatsächlich sein? Ist eine starke Grafikkarte tatsächlich erforderlich, obwohl der Rechner nur für das bloße Internetsurfen genutzt wird? Benötigt man zudem einen stationären PC oder genügt auch ein Laptop bzw. Notebook? Denn stationäre Rechner brauchen wesentlich mehr Strom als der Laptop.

Ganz egal, ob man den Computer nutzt, um seiner Arbeit nachzugehen, um mit Aktien oder Kryptowährungen zu handeln oder nur selten in Betrieb hat, weil heute schon das Smartphone fast alle Aufgaben erledigen kann – wichtig ist, dass der Computer immer den tatsächlichen Anforderungen des Nutzers entspricht. Denn starke Geräte kosten viel Geld – und auch der Betrieb ist teuer. Genügen also schwächere Rechner, so kann man definitiv Geld sparen.

Mit der Fernbedienung die Stromzufuhr unterbrechen

Ein gewöhnlicher stationärer PC verbraucht während der unnötigen Stand by-Zeiten um die 15 Watt. Das heißt, wer den Rechner ein Jahr lang im Stand by-Modus lässt, der bezahlt hier bei einem Strompreis, der bei rund 0,28 Euro/kWh liegt, um die 40 Euro im Jahr. Und das, obwohl der Computer ausgeschalten ist. Berücksichtigt man den Umstand, dass es noch weitere Elektrogeräte im Haushalt gibt, die im Stand by-Modus laufen, kann der Nichtbetrieb schon richtig viel Geld kosten.

Empfehlenswert sind Steckleisten mit Fernbedienung. So muss nicht immer der Kippschalter betätigt werden, sondern kann man per Knopfdruck für die Unterbrechung der Stromversorgung sorgen.

Stromanbieter
miteinander vergleichen

Die Digitalisierung treibt natürlich den Stromverbrauch in die Höhe. Neben dem Fernseher und DVD-Player gibt es jetzt noch den Computer, Smartphones sowie Smartwatches, die ebenfalls immer wieder am Strom hängen.

Das treibt natürlich die Kosten in die Höhe. Daher ist es auch wichtig, regelmäßig einen Stromanbietervergleich durchzuführen. Denn wenn man schon viel Strom verbraucht, so sollte man zumindest darauf achten, einen günstigen Tarif zu haben.





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